MedLine24: Der 24-Stunden-Telefondienst bei Atemnot in Wien.

Bei akuter Atemnot ist sofortiges Handeln erforderlich. Als telefonischer 24-Stunden-Dienst und erfahrener Internist stehe ich in Wien rund um die Uhr telefonisch zur Verfügung – ob für meine Patientinnen und Patienten oder auch, wenn Sie nicht von mir betreut werden*.

Eine Behandlung bei Atemnot kann ganz unterschiedlich ausfallen. Während im Akutfall sofort eine Einweisung in das nächste Spital erfolgen muss, lassen sich Beschwerden mit chronischem oder subakutem Hintergrund oft durch Tipps und Anweisungen per Telefon wieder in den Griff bekommen.

Besonders wertvoll ist meine telefonische Verfügbarkeit auch dadurch, dass damit gerade in den kritischen Nacht- und Morgenstunden keine unnötige Zeit verloren wird – oder sich Probleme gar nicht erst aufschaukeln können.

Risiken erkennen und behandeln

Ob telefonische Beratung, ärztliche Behandlung vor Ort oder zur Vorbeugung: Sind Patienten und Angehörige mit den wichtigsten Fachbegriffen und Themen vertraut, geht vieles oft leichter und schneller. Nachfolgend finden Sie hilfreiche Informationen, die im Kontext mit Atembeschwerden oder ähnlichen Themen eine häufige Rolle spielen.

Dr. Prohaska

Konstant unregelmäßiger Puls

Bedrohlich ist vor allem ein konstant unregelmäßiger Puls, bei dem das Blutdruckmessgerät wiederholt Error anzeigt, da das Schlagvolumen ungleich ist. Dies ist ein alarmierendes Symptom, vor allem wenn ein Pulsdefizit besteht (Herz schlägt schneller und der Puls wird zu gering gemessen). In diesem Fall kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Wichtig: Vor allem in der Anfangsphase dieser Rhythmusstörungen besteht ein erhöhtes Thromboembolie-Risiko (Schlaganfall, TIA).

Brustschmerz

Brustschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen, weshalb Patienten Arztpraxen oder Spitalsambulanzen aufsuchen, da sie mit Angstgefühlen verbunden sind und Ausdruck einer lebensbedrohenden Situation sein können. Brustschmerzen können zum Beispiel akute Symptome einer Angina pectoris, einer Aortendissektion (Aneurysma) oder einer Pulmonalembolie sein.
Ähnliche Schmerzen können aber auch Ausdruck einer chronischen Erkrankung sein, die zum Beispiel die Speiseröhre, die Wirbelsäule oder die Interkostalnerven betreffen. Akute Symptome sind alarmierend, aber auch chronische Symptome sollten abgeklärt werden.

Angina Pectoris

Brustschmerz steht häufig für eine Angina Pectoris. Zu den Hinweisen und Faktoren, die darauf schließen lassen, zählen vor allem:

  • Das Alter der betroffenen Person (bei Frauen ab 65, bei Männern ab 50 – umso mehr, wenn zusätzliche Risikofaktoren bestehen)
  • Beschwerden nehmen in Belastungssituationen (psychisch und physisch) zu
  • Beschwerden treten unabhängig von der Körperhaltung aufGenerell wird zwischen einer stabilen und einer instabilen Angina Pectoris unterschieden. Bei einer stabilen Angina Pectoris treten die Beschwerden erst ab einem gewissen Belastungsniveau auf. Bei der instabilen Form ist der Schmerzcharakter zunehmend und die beschwerdefreien Intervalle nehmen immer weiter ab. Die instabile Angina Pectoris kann auch Vorbote eines möglichen Herzinfarkts sein.

 

Das typische Schmerzempfinden einer Angina Pectoris ist bei Männern in der Brust lokalisiert, nahe dem Brustbein, mit Ausstrahlung in beide Arme und in die Schulterblätter. Frauen beschreiben die zugehörigen Symptome oft als Enge und Druck im Brustbereich oder nur als Übelkeit.

Atypische Schmerzformen einer Angina Pectoris können Atemnot, Schmerzen im Magenbereich sowie Kiefer- und Zahnschmerzen sein.

Diabetes mellitus

Die Diabetes mellitus ist weltweit im Vormarsch und stellt eine besondere medizinische Herausforderung dar, da sie letzten Endes zu Gefäßkomplikationen führt – insbesondere bei Rauchern.

Herzfrequenz

Die Herzfrequenz steht für die Anzahl der Herzschläge pro Zeit. Sie hängt von der Belastung, vom Alter und von der körperlichen Fitness der jeweiligen Person ab. So hat ein neugeborenes Baby in Ruhe eine durchschnittliche Herzschlagfrequenz von ca. 120 Schlägen pro Minute, während ein 70-jähriger Mann eine Frequenz um die 70 Schläge pro Minute aufweisen sollte. Als Normalwert wird beim gesunden Menschen im Ruhezustand eine Herzschlagfrequenz von 50 bis 100 Schlägen pro Minute angesehen.

BMI (Body-Mass-Index)

Vor dem Hintergrund von Übergewicht als Risikofaktor für zahlreiche Krankheiten spielt der Body-Mass-Index (BMI) eine wichtige Rolle für eine erste Einschätzung. Er ist eine von mehreren Methoden zur Beurteilung des Körpergewichts. Allerdings ist der Wert nur bedingt aussagekräftig, da er nichts über die Körperzusammensetzung der Person aussagt. Berechnet wird er aus Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Quadratmeter. Der altersstandardisierte mittlere BMI stieg zwischen 1975 und 2014 von 22 auf 24 kg/qm.

TIA (Transitorische ischämische Attacke)

Die transitorische ischämische Attacke (TIA) wird auch als kleiner oder Mini-Schlaganfall bezeichnet. Hierbei kommt es, ähnlich wie bei einem „klassischen“ Schlaganfall, zu einer Durchblutungsstörung im Gehirn mit neurologischen Ausfällen. Die Auswirkungen und Beschwerden wie Sehstörungen, Schwindel und Lähmungen können aber im Gegensatz zum großen Schlaganfall meist vom Körper selber behoben werden. Eine TIA sollte immer als deutlicher Warnhinweis verstanden werden.

Atemnot/24-Stunden-Dienst

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*telefonische Beratung für Nicht-Patienten beim ersten Anruf kostenfrei (gilt
nur für in Wien ansässige Personen)